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Palmers feiert 2014 sein 100jähriges Bestehen und begeht dieses glanzvolle Jubiläum gewohnt glamourös und „ganz star-like“ im gleißenden Scheinwerferlicht Hollywoods. Die neue Kollektion wird von keinen geringeren als gleich drei Top-Frauen der Model-Elite präsentiert:Tatjana Patitz, Eva Padberg & Nadine Wolfbeisser Alle drei standen bereits für Palmers in wunderschönen Dessous vor der Linse und sind damit ein Teil der reichen Palmers-Geschichte. 2014 feiern sie mit dem Kultlabel zum 100. Geburtstag ein „Fest der Weiblichkeit“ – in Szene gesetzt an einem der glamourösesten Orte der Welt: Hollywood. 1937_BuestenformerDer in Wien lebende Ludwig Palmers eröffnet ein kleines Geschäft in der Innsbrucker Innenstadt. „Zum Restenkönig“, wie er sein Geschäft nennt, hat mit dem Sortiment von heute noch nicht allzu viel gemein. Denn es sind vor allem Frauenkonfektionsartikel, Schürzen und Stoffreste, die man im „Restenkönig“  erstehen kann.

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1914: Die Anfänge

Theodor Palmers, der international aktive, Harry Palmers der modisch Kreative, Hans Joachim Palmers, der spätere Mitbegründer des Unternehmens Calida und Walter Palmers, der geborene Geschäftsmann sorgen dafür, dass sich das Unternehmen ständig weiterentwickelt. Bereits im Jahr 1927 gibt es acht Filialen in den Bundesländern; ein Jahr später eröffnet das erste Geschäft in Wien in der Rotenturmstraße. Und auch Werbung und Kommunikation spielen bereits damals eine große Rolle. Slogans wie „Palmers – Ihre Strumpfmarke“ oder „Palmers – oft nachgeahmt doch nie erreicht“ zieren die Zeitungsinserate der späten 20er Jahre.

1920: Erste Expansionen

Nach dem ersten Weltkrieg spezialisiert sich Palmers auf das, was das Unternehmen noch heute ausmacht: feinste Strumpfwaren und exklusive Wäsche. Mit dem Eintritt der vier Söhne von Ludwig Palmers Mitte der 1920er Jahre und der damit einhergehenden Gründung einer Handelsgesellschaft ist der erste große Schritt in Richtung Expansion getan. 1930: Palmers Grün und Franchise-Start Palmers ist eines der bekanntesten Unternehmen des Landes und das liegt mit Sicherheit auch an dem typischen Logo, das seit über 80 Jahren sein Markenzeichen ist. Aber haben Sie sich eigentlich schon einmal  gefragt,  warum  ausgerechnet  das  charakteristische  Grün  zur  Unternehmensfarbe  auserkoren wurde?

1940: Kriegsjahre zwischen Mangel und Improvisation

Der  zweite  Weltkrieg  ist  allgegenwärtig.  Zerstörung und Knappheit prägen den täglichen Kampf ums Überleben. Palmers geht es da natürlich nicht anders. Filialen wie jene in der Wiener Rotenturmstraße werden von Bomben zerstört und Produkte sind Mangelware. Doch in schwierigen Zeiten lernt man zu improvisieren. Die Antwort ist ganz einfach: Palmers wollte schon in seinen Anfangsjahren hervorstechen und die Geschäftsportale weithin sichtbar machen. Einer Anekdote nach wählte die Familie auf Anraten des Schildermalers die seinerzeit am wenigsten verlangte Farbe „Schweinfurter Grün“, also Giftgrün. Aber nicht nur die Farbe prägte das Unternehmen, vor allem die durchgängige Verwendung des Corporate Designs und  eine  eindeutige  Corporate  Identity  haben  Palmers  unverwechselbar  werden  lassen.  Was  also  in anderen Unternehmen erst in den letzten Jahrzehnten zum Einsatz kam, wird bei Palmers bereits zu Beginn der 1930er Jahre gelebt.Nach der Einführung des grünen Palmers-Logos startet das Unternehmen erneut durch. Walter Palmers implementiert  das  moderne  Franchisekonzept,  wodurch  die  Expansion  weiter  voranschreitet  und  die grünen Geschäfte auch die ländlicheren Regionen erobern. So bringt Palmers 1942 den so genannten „Strumpfzauber“ auf den Markt. Da es während der Kriegsjahre echte Strümpfe praktisch nicht gibt, entwickelt Palmers eine Flüssigkeit  zum  Färben  der  Beine,  die  zumindest  den Anschein  eines  seidenbestrumpften  Beines  erweckt. Viele  tausend  Liter  des  Strumpfzaubers,  heute  würde man wohl Körper Make-up dazu sagen, gehen während
des Krieges und in der ersten Nachkriegszeit über den Ladentisch. Für die Frauenwelt ein kleiner Lichtblick in einer  dunklen  Zeit,  der  mit  unzähligen  Dankesbriefen belegt ist.

1950: Der erste Plakatskandal

Die Geschichte von Palmers ist vor allem auch eine Geschichte der Werbung. Schon in den 1920er Jahren haben die Brüder Palmers mit Anzeigen und Zeitungsberichten zum Thema Mode auf sich aufmerksam gemacht. In den 1950er Jahren geht man bereits einen Schritt weiter: Ob geplant oder nicht, der erste Palmers Plakatskandal  bringt  dem  Unternehmen  eine  ungeahnte  Publicity.  Stein  des  Anstoßes  ist  ein  Plakat, auf dem bestrumpfte Frauenbeine bis über die halben Oberschenkel zu sehen sind. Ein Bild, das in den prüden 1950er Jahren für enormes Aufsehen sorgt.

1960: Aufbruchstimmung und Produktinnovationen

Der revolutionäre Geist der 1960er Jahre bringt auch bei Palmers frischen Wind in die Geschäfte – denn gleich  mehrere  Produktinnovationen  prägen  die  Mode  der  Swinging  Sixties.  Schon  am  Anfang  des Jahrzehnts macht ein neuartiges Material, das so genannte „Lycra“, von sich reden. Der Unterrichtsminister sieht das Plakat als „geeignet, die Schamhaftigkeit zu verletzen und die sittliche  Entwicklung  jugendlicher  Personen,  insbeson-
dere  durch  Reizung  der  Lüsternheit,  schädlich  zu beeinflussen“. Gegen Ende des Jahrzehnts steht im Bereich der Dessous, insbesondere bei den BH’s, Freiheit im Vordergrund. Ein Trend der aus der Frauenbewegung erwächst und von den USA nach Europa überschwappt. Frau  geht  immer  öfter  ohne  Büstenformer  aus  dem  Haus,  worauf  Palmers  prompt  mit  dem  No-Bra reagiert: Einem nahtlosen Büstenformer, der ein maximales Freiheitsgefühl garantiert.Bei Palmers gibt es bald darauf die ersten Büstenformer und Schlüpfer aus dem modernen, elastischen Stoff zu erstehen. Auch das Strumpfwarensortiment wird in den 60ern auf den Kopf gestellt. Dank der Erfindung  des  Minis  durch  Mary  Quant  trägt  Frau  nunmehr  Strumpfhosen  statt  Strümpfe.  So  werden  auch  bei  Palmers  erstmals  Feinstrumpfhosen  eingeführt  –  ein  Produkt,  das  heute  nicht  mehr
wegzudenken ist.

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1970: In der Zwischenzeit: Palmerskutsche & Ponys

Können  Sie  sich  noch  an  die  legendäre  Palmers-Kutsche erinnern?  Schon  gegen  Ende  der  1930er  Jahre  wird  die erste Palmers-Kutsche nach dem Vorbild des Modells von Kaiser Franz Josef gefertigt. Mit diesem grünen Gespann, angeführt  von  zwei  Ponys,  zieht  Herr  Max  fortan  durchs
Land. Vom  Postversand  in  die  Palmers  Geschäfte  bis  hin  zu Werbeaktionen bei Filial-Neueröffnungen findet die Kutsche ihren Einsatz.
Liebevoll   restauriert,   kommt   die   Kutsche   auch   heute wieder  zum  Einsatz:  Zur  Hochzeit  von  Prinz  William  und Kate Middleton im Frühling 2011 zieht die Palmers Kutsche mit  Glückwünschen  ausgestattet  durch  die Wiener  Innenstadt. So  verfügt  das  Ministerium,  dass  die  Plakate  mit
keuschen  Röcken  überklebt  werden  müssen.  Eine Zensur, die in den Medien heiß diskutiert wird und den Umsatz von Palmers schon in den ersten Tagen nach der Veröffentlichung um das Sechsfache in die Höhe schnellen lässt.

1980:  Plakat-Skandal Nummer zwei

Die 80er sind bei Palmers ein besonders werbegeprägtes Jahrzehnt. Schon zu Beginn sorgt eine Plakatkampagne von Starfotografin Elfriede Semotan für Furore. Die Sujets für die Männerkollektion drehen den Spieß im wahrsten Sinne des Wortes um: Noch wenige Jahre zuvor war der Mann als Werbemotiv
gänzlich unerotisch. In den 80ern lassen erstmals Bilder von knackigen, spärlich bekleideten Herren die Herzen der BetrachterInnen höher schlagen, wofür die Urheber der Kampagne unzählige Werbepreise abräumen. Nachdem  Plakate,  Geschäftsfassanden  und  Auslagen  in  einer  nächtlichen  Schmieraktion  verunstaltet werden, folgt eine breite öffentliche Diskussion über ein neues, starkes Frauenbild in der Werbung. In diesem Zusammenhang schafft Palmers buchstäblich über Nacht den Sprung von einem leicht verstaubten hin zu einem modernen, unkonventionellen Image. Seit damals sind die Palmers Plakate in der Form des dreiteiligen Triptychons über die Landesgrenzen hinaus bekannt und gelten bis heute als Kultobjek-
te. Nach dem Erfolg der Herren-Kampagne geht auch eine neue Plakatreihe für Damenwäsche an den Start. In diesem Fall sind es aber nicht die Bilder, die Diskussionen anheizen, sondern die provokanten Slogans. So heißt es auf den sinnlich gestalteten Plakaten „Du bist schön“, oder „Trau dich doch“ – ein wahrer Aufreger für die Feministinnen der Zeit.

2000: Neue Wege

Im Jahr 2000 eröffnet Palmers mit seinem ersten Online-Shop neue Vertriebswege. Zu diesem Zeitpunkt ist die Möglichkeit im World Wide Web einzukaufen noch keine Selbstverständlichkeit, schon gar nicht in der Textilbranche. Bei Palmers erkennt man frühzeitig das Potential des Online-Marktes und das Unternehmen prescht mit einem umfassenden Angebot vor.Nach der Jahrtausendwende zieht sich die Familie Palmers nach 90 Jahren aus dem operativen Geschäft zurück. Das österreichische-deutsche Investoren Konsortium Lead Equities und Quadriga Capital übernehmen das Traditionsunternehmen und sorgen dafür, dass die Erfolgsgeschichte unvermindert weiter gehen kann. Dafür wird eine umfassende Neuausrichtung konzipiert, die im Jahr 2005 in einem großen Relaunch umgesetzt wird. Nicht nur das Palmers Logo, auch die Produkte und der komplette Markenauf-
tritt bekommen dadurch ein dynamisches, zeitgemäßes Gesicht. Palmers ist damit auf starken Beinen neu aufgestellt und wieder am Puls der Zeit. Mit dieser neuen Kraft kann das Unternehmen weiter expandieren.

2010: Palmers castet SPITZENfrauen

Palmers steht mittlerweile mehr als je zuvor für innovative Produkte, hohe Qualität und bestes Service. Mit diesen Benefits hat die Marke über Österreich hinaus einen sehr hohen internationalen Bekanntheitsgrad erzielt. Inzwischen gibt es Palmers an über 300 Standorten mit eigenen Filialen, Shop-in-Shop und Franchiseflächen in ganz Europa. Auch in der Werbung beschreitet das Unternehmen immer wieder neue Wege. Besonders eindrucksvoll gelingt dies mit der Kampagne zur Palmers Spitzenfrau, die im Jahr 2010 die Kundinnen in den Mittelpunkt der Werbung stellt und auf die Palmers Plakate bringt.

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2011: Palmers goes TV
Nach beinahe zehn Jahren Abstinenz startet Palmers mit einem neuen TV-Spot durch – und sorgt damit erneut für Gesprächsstoff. Die österreichweite Kampagne „Sinnlichkeit die man fühlt“ wird von der Wiener Agentur Lowe GGK umgesetzt: Ein ungewöhnlicher Spot mit überraschender Wendung, der mit der großartigen Unterstützung von Mitarbeitern der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs gestaltet wird.
http://www.youtube.com/watch?v=hF3skOgLya4

2012: Die Innovation „Miracle Up“

Mehr als Push Up, Miracle Up! Palmers Push- Up Bustier. In besonders weicher  und  verführerischer Vollspitze  präsentiert  sich  „Miracle-Up“ als DER Newcomer seiner Art. Über den Lieblings-BH getragen zaubert es einen dramatischen Push-Up-Effekt, indem es die Brust anhebt und formt. Eine neue Dimension der optischen Büstenmodellierung und wieder ein gelungenes Beispiel für die Innovationskraft von Palmers.

2013: Ihre Haut atmet – Ihr BH auch?
2013  dreht  sich  alles  um  die  neueste  Entwicklung  aus  dem  Hause Palmers: den Palmers AIR BRA! Dank ultra-atmungsaktiver Cups erlebt die Trägerin einen noch nie dagewesenen Tragekomfort. Die     innovativen     perforierten     Schalen     ermöglichen     einen aktiven  Wäremaustausch  und  sorgen  für  ein  luftig  leichtes  und  frisches Tragegefühl. Wärme und Feuchtigkeit werden durch die BH-Schalen nach außen transportiert (Thermo-Regulation) und sorgen für eine geringere Hitzeentwicklung. Auch bei hohen Temperaturen sowie bei körperlicher Anstrengung oder langen Partynächten ist ein ständiger Wohlfühleffekt gewährleistet. Noch nie war ein BH so atmungsaktiv, luftdurchlässig und angenehm zu tragen.

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2014 Happy Birthday!
Palmers feiert 2014 sein 100jähriges Bestehen und begeht dieses glanzvolle Jubiläum gewohnt glamourös und „ganz star-like“ im gleißenden Scheinwerferlicht Hollywoods. Die neue Kollektion wird von keinen geringeren als gleich drei Top-Frauen der Model-Elite präsentiert:Tatjana Patitz, Eva Padberg & Nadine Wolfbeisser Alle drei standen bereits für Palmers in wunderschönen Dessous vor der Linse und sind damit ein Teil der reichen Palmers-Geschichte. 2014 feiern sie mit dem Kultlabel zum 100. Geburtstag ein „Fest der Weiblichkeit“ – in Szene gesetzt an einem der glamourösesten Orte der Welt: Hollywood. Die Frau als Ikone, eins mit ihrer Weiblichkeit, stark, verführerisch und selbstbewusst. Im cineastischen Stil umgesetzt, ins-
piriert von den großen Filmdiven unterschiedlicher Epochen, auf moderne Weise neu interpretiert und ins Hier und Jetzt transformiert.
Weiblichkeit als Story, Hollywood als Bühne.

Dessous von Palmers findet Ihr bei Enamora: http://www.enamora.de/marken/palmers/

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Tags : DessousJubiläumpalmers
Lea Becker

The author Lea Becker

Die Journalistin aus dem Rheinland hat ihr Hobby – das Schreiben -und ihre Leidenschaft – Mode und Beauty – zum Beruf gemacht. Lea ist seit vielen Jahren Redakteurin bei einem Fachmagazin der Bodywearbranche und kennt sich in Sachen „Drunter“ bestens aus. Welche Boutique verkauft Erotisches? Wo gibt es handgemachte BHs? Welche Marken fertigen mit Bio-Baumwolle? Und was ist ein Abstandsgewirk? Lea kennt die Antwort und will sie mit ihren Leserinnen teilen. Bei Dessous Diary koordiniert sie ihre engagiertes und manchmal vor Energie überschäumendes Autorenteam und schreibt Artikel zu Servicethemen und interviewt interessante Leute, von denen Sie glaubt, das sie das Leben von Frauen ein bisschen besser machen. Speckröllchen und Cellulite nimmt sie dabei gerne mal den Schrecken. Zur Homepage von Lea Becker

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