close
no thumb
1930_korset_neu Dessous-Designerin und Dessous-Diary Autorin Scarlett hat sich mal wieder in Vergangenheit gebeamt, um Euch die Geschichte des BHs näher zu bringen. Hier ein kurzer, prägnanter Überblick von 1900 bis heute.

Fotos: Triumph

Bis 2008 ging man davon aus, dass Dessous – und vor allem der BH erst in dem Sinne Ende Anfang der 20. Jahrhunderts entstanden.  Ein Fund bei Renovierungsarbeiten auf Schloss Lengberg in Tirol gibt jedoch Rätsel auf: Es wurden Slips und vier BHs gefunden, wovon zwei den modernen BHs mit Cups ähneln. Laut Kohlenstoffdatierung sind die Funde aus dem 15. Jahrhundert. Die BHs und ein Slip gehörten gehörte der Gräfin. Beide Stücke sind aus Leinen und der BH wird (von Resten) einer Nadelspitze geziert.

1930_korset_neu

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde lediglich ein Brustleibchen getragen. Da die sich durchzeichnenden Brustwarzen jedoch als unangebracht empfunden wurden, trug man darüber sogenannte ‚Brustverbesserer’, die einem BH ähnelten und wattiert waren.

Zum Shop von TRIUMPH

1886-1910: Skurriler Weise wurde das erste Patent auf einen BH von einem Mann angemeldet.

Zu beginn des 20. Jahrhunderts beginnt die Geschichte unseres modernen BHs. Es wurden diverse Patente angemeldet und der eigentliche Erfinder des BHs lässt sich nicht generell benennen. Die Zeit schien einfach reif für dessen Erfindung. Skurriler Weise wurde das erste Patent von einem Mann angemeldet. Nämlich von Hugo Schindler aus Böhmen. Er meldete 1893 einen „Büstenhalter“ an: Eine Konstruktion aus zwei Kappen auf einem Gürtel, die über Bänder verstellbar waren. – vom Prinzip her unseren BHs nicht unähnlich. 1899 ließ sich Christine Hardt in Dresden ein BH Modell aus zusammengeknüpften Taschentüchern patentieren, welche über Hosenträger verstellbar waren. Hermine Cadolle (Begründerin des französischen Traditionshauses Cadolle) ließ sich im gleichen Jahr den BH in ihrem Heimatland Frankreich patentieren, indem sie die Funktion von Korsett und Büstenhebe trennte. Etwas später, 1904, entwickelte der schwäbische Korsettmacher Wilhelm Meyer-Ilschen eine „Bruststütze ohne Unterteil“, Zum ersten Büstenhalter weiterentwickelt ging dieser 1912 in Serienfertiung und wurde ein weltweiter Erfolg.

1910-1930: Das Korsett weicht dem BH, das Idealbild der Frau ist knabenhaft 

1910_firstbra

Triumph-BH in den Zwanzigerjahren

„Im Namen der Freiheit setze ich mich für den Fall des Korsetts und die Verwendung des Büstenhalters ein, der sich seither durchgesetzt hat.“ (Poiret)

Als offizielle Erfinderin des BHs wird meist Mary-Phelps Jacob genannt. Diese meldete ihr Patent 1914 in den USA an und verkaufte es alsbald gewinnbringend an die Warner Brothers Corset Company. Dieser BH bestand, ähnlich dem BH von Christine Hardt, aus zwei Taschentüchern und wurde durch diverse Bänder gehalten. Ein starker Verfechter der Einführung des BHs ist der französiche Designer P. Poiret. Zu Beginn des 2. Directoire äußert er sich wie folgt: „Ich erkläre ihm den Krieg.  Im Namen der Freiheit setze ich mich für den Fall des Korsetts und die Verwendung des Büstenhalters ein, der sich seither durchgesetzt hat.“

1910 beginnt der Fall des Korsetts mit dem Reformkorsett. Sport ist Trend und Korsettschneider müssen größten Aufwand aufbringen um noch etwas taugliches bis zur halben Schenkelhöhe aufbieten zu können.

1913 äußert sich Poiret wieder zu Befreiung des weiblichen Körpers aus dem Korsett: „Der Hüftgürtel soll den Vorsprung  der Brust und die Kurve dieser grazilen Linie betonen, die unter dem Arm beginnt und bis zum Knöchel reicht. Es scheint mir, dass sein normaler Platz direkt unter der Brust sein sollte, so dass – bei allen Bewegungen und Gesten – keine der Eigenschaften des Körpers durch das Kleid gestört wird.“

 1922 beträgt die Durchschnitttaille 72 cm, während es 1889 nur 56cm waren.

Anfangs haben die BHs natürlich noch keine Bügel. Rund 1914 setzt der Trend zur Garconne ein: Eine knabenhafte Figur mit kurzen Haaren als Symbol der modernen Frau, die tanzt, raucht und emanzipiert auftritt. Man trägt eine Brustbinde um die Brust flacher erscheinen zu lassen oder einen Brustverbesserer. 1922 beträgt die Durchschnitttaille 72 cm, während es 1889 nur 56cm waren. Slips sind aus Jersey und die Hüften werden durch Mieder oder Hüfthalter aus Trikotstoff kaschiert. Hemden, Miederleibchen und Unterröcke sind aus der Mode.

Wäschefirmen versuchen kurzzeitig die Hemdhose und das Unterrockkleid zu etablieren. Diese sind eine Kombi aus Pentalon und Chemise mit etlichen Nachteilen: Sie sitzen schlecht und durch den feinen Stoffen reißen die Knöpfe im Nu aus. Dementsprechend ist die Einführung der nicht so recht von Erfolg gekrönt. Traditionalisten beschweren sich über die nun mangelnde ‚klassische Verpackung’ der Frau und die durch den Lebensstil und fehlenden Stoffschichten verursachte stärkere Auffälligkeit von Körpergerüchen. Auch versucht man der neuen Generation Frau kurzzeitig noch das Nähen zu schmackhaft zu machen. Jedoch das das war erfolglos. Die Garconne hat sich dem wilden Leben und dem Konsum verschrieben. Für klassische Frauenhobbies bleibt nicht viel Energie.

Die Wäschemodefarben sind Orange, Rot und Schwarz. Ebenfalls werden zarte Pastelltöne wie Rosé, Créme, Elfenbein und Pfirsich getragen.

Die Intimität entwickelt sich in den 30er Jahren zum privaten Luxus und das heutige Körbchensystem wird eingeführt.

1930_Korselett_Ruecken

 1930-1940: Zurück zu Weiblichkeit und Kurven

In den 30ern schlägt das knabenhafte Extrem der Garconne um und man kehrt zur weiblicheren Silhouette zurück.

Zu Anfang der 30er Jahre war die ideale Figur noch langgliedrig und geschmeidig und wurde dann zusehens kurviger. In dieser Phase entstand die kultige Comic-Figur Betty Boop.  Die in Amerika gedrehten Sprachfilme und damit bekannt werdenden Stars beeinflussen nun die Mode der Ära,. Die Entdeckung von Latex und Gummiband beeinflusste die Hüftgürtel. 1931 bringt Warner den Hüftgürtel LeGant aus dem Stoff Youthlastic aus der Faser Lastex auf den Markt.

Nun bricht eine wahre Welle aus Trikotstoff über den Wäschemarkt herein: Hüftgürtel, Hüftmieder, Hüftmieder, Korselletts (man fürchtet unter den engen Rücken einen sich abzeichnenden Wulst) und all dies ist nun wieder vorhanden, jedoch elastisch. Die Dame von Welt besitzt nun mindestens drei Hüftgürtel: Alltag, Einkaufen, Sport.

Ebenfalls wird der Schrägschnitt, die schräge Verarbeitung des Stoffes, erfunden. Durch ihn werden fließende Schnitte möglich und Nachtroben werden aufwändig und reich verziert wie Abendsmode. Die Intimität entwickelt sich zum privaten Luxus. Ebenfalls sind die Büstenhalten keine Brustbinden mehr, sondern finden zur heutigen Körbechenform und Dreiecksform. Warner führt das heutige Körbchensystem ein, auch wenn die Größen erstmal nur bis D reichen: von „small bust“ bis „very heavy bust“.

Ende der dreißiger Jahre führt der kurvige Körper wieder zur Idealisierung der Silhouette durch das Korsett. 1939 trägt Vivienne Leigh in “Vom Winde verweht” wieder einer Wespentaille zur Schau und verhilft dadurch dem Korsett langsam wieder zu einem Revival.

Die Rationierung in der Kriegszeit macht kreativ und das Bein-Make Up ersetzt die Seidenstrümpfe.

Im Deutschland der 30er Jahre kündigt  sich langsam der Opfergeist der Frau im dritten Reich an. Die Verherrlichung des „ewig Weiblichen“ mit Lobgesängen auf Handarbeit und der Frau als Mutter und Hausfrau bildet einen starken Kontrast zum vergnügungssüchtigen Frauenbild der 20er-Jahre.

Triumph_Korselett_1936

Triumph-Kampagne 1936

1939-1945: Wäsche im Krieg

Während des zweiten Weltkriegs ist kaum Baumwolle und Seide verfügbar. Stattdessen setzt man viele Kunstfasern ein. 1941 werden in Paris spezielle „maschenfeste Altermativdessous“ vorgestellt, die sich jedoch nicht durchsetzen.  Die Rationierung in der Kriegszeit macht kreativ und das Bein-Make Up ersetzt die Seidenstrümpfe. Man nutzt Haselnussbeize und Chicoree zum Färben, und die Nähte werden einfach auf das Bein gemalt. Wäschespitze findet als Flicken den Weg in die Oberbekleidung und gestrickte Ware wird immer wieder aufgemascht.

Durch die GIs gelangt das Bild der amerikanischen Pin Up-Girls nach Europa und regt den Mann zum träumen an.

1950_Plastellina

1940-1950: BHs in verschiedenen Schnitten zur Formung der Brust

1947 revolutioniert Dior die Modewelt  mit dem New Look. Die Frauenwelt sehnt sich nach den Entbehrungen des Krieges nach harmonievoller Weiblichkeit, die sich auch in der Wäsche wieder findet. Jaques Heim führt das „Corpsoule“, den „Dekolleté-Büstenhalter“ ein, über den sich Christian Dior lustig macht. Im Grunde ist diese Erfindung ein Korselett, das am unteren Rand häufig mit Volants verziert ist. Dior bringt das Cobiné Dior mit Unterkleid auf den Markt.

Auch wenn Nylon seit 1938 eine eingetragene Marke ist, findet das Material erst jetzt seinen Weg zum Massenkonsum. Es ist nun fast alles aus der Vollsysthetikfaser. Alle Arten von Hüftgürteln werden getragen. Am Ende setzte sich der „Guêpiere“ durch: Er ist etwas kürzer und verstärkter als das Korselett und soll idealer Weise eine Bauchhöhle erzeugen.

Die Formbarkeit der weiblichen Brust wird nun regelrecht gehyped. Büstenhebe, Dekoletté-Büstenhalter, Form-BHs mit runden oder spitzen Cups, Vollschalen, Halbschalen, Träger & und trägerlose BHs. – Eine bunte Vielfalt ist auf dem Markt zu finden.

1954_balett1

1950-1960: Der Model und Maße-Wahn

Anfang der 50er Jahr bringt die Marke Scandale den ersten Push Up auf den Markt. Dieser hat aufblasbare Körbchen, die man per Pipette mit Luft füllt. Die 50er Jahre bringen den Model- und Maße-Wahn. Jede Frau ist mit einem Maßband bewaffnet und kennt ihre Maße sowie die der erfolgreichsten Models und Schauspielerinnen. An dieser Stelle ist ein Mythos zu Marylin Monroe und den 50ern aufzuklären: Ihre vollweiblichen Rundungen in dem Film „Some like it hot“ und die  häufig erwähnte Größe 42, die gerne als Paradebeispiel für Kurvigkeit in den Fünfzigern genannt wird, ist ihrer damaligen Schwangerschaft anzurechnen. Auf den Plakaten wurde ihr Kopf sogar auf den Körper einer anderen Frau montiert, da sie für die Aufnahmen bereits zu kugelig war. Sieht man andere Filme, ist klar die vom Korsett geformte Silhouette  zu erkennen, wie z.B. in „How to Marry a Millionaire“.

Hier ein paar gängige Modelmaße aus dem Jahr 1954, die das damalige Ideal repräsentieren:

Model:              1,67m, 40kg                  85cm / 50cm / 87cm

Model:               1,66m, 50kg                 85cm / 54cm / 82cm

Schauspielerin:  1,72m, 58kg             93cm / 58cm / 96cm

Ende der 50er Jahre werden der Hüftgürtel und  das Unterkleid zunehmend als lästig empfunden. Besonders im Sommer stören sich die Frauen an der überflüssigen Bekleidungsschicht.  Aus kommerziellen Aspekten heraus wird grade von Seite diverser Zeitschriften mit dem Hygieneaspekt argumentiert. Da die Korperhygiene noch nicht so ausgeprägt war wie heute, sollte die Unterbekleidung ihrer Aussage nach Körperflüssigkeiten und Gerüche aufnehmen und die Oberbekleidung schützen.

Konfektionsmode ist zwar vorhanden, jedoch ist sie teuer, wird häufig auf Maß angepasst und somit nicht so häufig neu gekauft.  Jedoch ist es so, dass die Männer – verstärkt durch die leicht bekleideten Pin Ups – sich gar nicht mehr so gut wie zuvor durch viele Schichten auf der Haut reizen lassen. Da hilft auch die Kinozensur gegen Nacktheit nicht.

Dennoch bleibt das Nachthemd Modeobjekt und die Frau darf sich vor dem Mann eigentlich nicht nackt zeigen. In der Regel darf der Ehemann sogar erst eintreten, wenn die Frau mit einem Nachthemd bekleidet im Bett liegt. Auch für den Beischlaf gibt es spezielle Nachthemden mit Aussparungen an den entsprechenden Stellen. Inwiefern diese jedoch wirklich im Alltag Einsatz finden ist fraglich. Denn: Die Nachtgewänder werden in den 50er Jahren immer frivoler und erreichen 1956 mit dem Babydoll den Höhepunkt.

Zum Shop von TRIUMPH

Doreen1966-67-1

1960-1970: Androgynität und sportive Wäsche

Das Unterkleid hält sich bis in die 60er Jahre. Nun kommt, gefördert durch das magere,  kindlich erscheinende Model Twiggy der Trend des androgynen Körpers. Durch neue Kosmetikartikel setzt eine Hygienewelle ein, die gleichzeitig die Wegwerfgesellschaft mitbegründet.

Die Wäsche wird entsprechend dem Trend der Androgynität sportlich und schlichter. Die BHs sind aus Lycra, haben häufig eine Triangelform, sind bügellos und der Minislip wird zur bevorzugten Höschenform. Zudem ist die Wäsche meist bunt.

Mitte der 60er Jahre findet die Strumpfhose Einzug in den Schränke und Schubladen der Frauen. Dies hat drastische Folgen für Frankreichs Strumpfgürtelproduktion: Wurden 1969 noch 397.854 Stück produziert, so brach die Nachfrage zum Jahr 1971 auf 32.621 ein.

Ende der 60er trugen mutige Frauen gerne Nachthemden zur Provokation als Kleidchen.

1970 Advertising Poster Model armor-fee 1111

Triumph in den Siebzigern

Zum Shop von TRIUMPH

1970-1980: Sexuelle Revolution, erotische Dessous

Nachdem man in den 60er Jahren noch mit Nachthemdchen als Oberbekleidung provozieren konnte, findet in den 70er Jahren die Erotik Einfluss in allen Medien. Voyeurismus wird regelrecht propagiert und der Markt wird von Schmuddelheften überschwemmt. Parallel kommen feministisch begründete Debatten über den weiblichen Orgasmus auf und man versucht Pornografie zu zensieren. Aufreizende Dessous werden nun wieder feilgeboten. Rock’n Roll und Glamrock spielen mit SM-Attributen.

1974 eröffnet Vivienne Westwood gemeinsam mit Malcom McLaren ihre Boutique in London. Ihre zerrissene Netzstrümpfe sind Trend. Die Pop-Ikone Madonna präsentiert sich in ihrem Video zu „Like a virgin“ in Strapsen zu einem Minirock aus Leder. Eine Dame des leichten Gewerbes schreibt in einem Brief an die Marie-Claire: „Meine Damen, wenn sie die Phantasien ihrer Männer nicht befriedigen, könnten diese sich ihr Vergnügen ‚anderswo‘ holen“.

Hedonismus breitet sich besonders am Rand der Pariser Gesellschaft aus und wird von Thierry Mugler, Claude Montana und Jean Paul Gaultier aufgegriffen und verbreitet.

1976 schneidert Chantal Thomass, die heute den Beinamen  „ le Grand Dame de la Lingerie“ trägt, die zwielichtigen Dessous aus Paris’ Rotlichtbezirk Pigalle aus alltagstauglicheren und nicht mehr so anrüchigen Materialien nach und legt damit den Grundstein für unsere modernen Dessous. Sie revolutioniert damit den Begriff Dessous und Erotik. 1978 erreicht die Diskoeuphorie ihren Höhepunkt und im Rahmen des Spiels mit äußerer Erscheinung und Fiktion kommt der Begriff „Look“ auf. Auch spricht man langsam von „gay“, während die Feminismusbewegung abklingt.

Ob es die hin und wieder erwähnte BH-Verbrennung wirklich gab, ist übrigens umstritten.

hurrikan

1980-1990: Dessous als Oberbekleidung

In den 80er-Jahren treten die Dessous, in der Funktion wie wir sie heute kennen ihren Siegeszug an. Tangas, Rio-Slips und Strings erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Triumpf führt Sloggi ein und feiert große Erfolge. Die Prinzessin von Kartar bestellte angeblich jährlich 300 Stück der Höschen.Ende der 80er Jahre wird die Wäsche wieder etwas züchtiger. Camisoles und French Knickers kommen  auf und die Beinausschnitte werden wieder tiefer.

t

1990-2000: Dessous als Bestandteil der Mode

In den 1990er Jahren stand der  Körperkult  im Mittelpunkt. Der Pushup-BH vollzog einen unaufh altsamen Aufstieg, der das Dekolleté in neue Höhen hob. Andererseits führten ein verstärkter Trend zur sozialen Verantwortung und das von den Medien geschaffene Bewusstsein zu einer größeren  Sensibilität für Umweltfragen und für die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Kundinnen. Das Ergebnis? Die Baumwolle erlebte ein Comeback, und der TRIUMPH Minimizer hatte seine Premiere.

Style: "STYLE ESCALIER 3"

2000-2010: Retro trifft Moderne

Eine Jahrhundertwende ist immer eine Zeit, die die Vergangenheit im Licht der Zukunft   erscheinen lässt. In den letzten Jahren übten die zeitlosen Ideen von Romantik und Schönheit eine zunehmende Faszination auf die Menschen aus. TRIUMPH griff  diesen Trend mit der Serie “Newstalgia”   auf: Von den 1950er Jahren inspirierte feminine Schnitte werden mit zeitgenössischen Outerwear-Trends kombiniert. Die Serie “Curves”, die optimale Lösungen für jede Frau, jede Gelegenheit und jedes Outfit bietet, ist mit ihren vielfältigen Modellen, Materialien und Dekolletés ein retroromantisches, aber trotzdem
modernes Statement-Glamour mit dem Feeling von heute.

Zum Shop von TRIUMPH

t3

2010-2020: Figurformung und Fetisch

Im Lauf des letzten Jahrzehnts rückten perfekt funktionelle, unsichtbare und  nahtlose Technologien verstärkt in den Mittelpunkt. Die Mode setzt weiterhin auf Kurven, aber auf ein natürlicheres Aussehen. Dank der neuesten weichen Mikrofasern wurden die Möglichkeiten für eine sichere, komfortable  Formung durch patentierte teleskopische Bügel und Memory-Schaumstoff, der sich der Körperwärme anpasst, enorm verbessert und von der jüngeren Frauengeneration begeistert aufgenommen. Shapewear ist angesagter denn je – besonders das US-Label Spanx hat es durch die Promotion von Prominenten bekannt gemacht. Seit einem Jahr werden die Dessous immer erotischer: Der Erotikroman “50 Shades of Grey” hat Fetisch salonfähig gemacht und damit auch Dessous mit Lack, Leder, Cut Outs. Büstenheben, Slip Ouverts und Catsuits sin die Must Haves 2014.



Jetzt Entdecken – Der Online-Shop von TRIUMPH!

Tags : DessousDessousgeschichteGeschichte des BHRetro
Scarlett

The author Scarlett

Scarlett ist ein BH-Nerd. Sie weiß alles über Schnitttechniken und die Geschichte des BHs. Wer sie nachts aufweckt und eine beliebiges Jahreszahl in ihr Ohr flüstert, erfährt sofort alles über den damaligen Wäschestil. Als wandelndes Lexikon mit Hang zu Designerhandtaschen ist Scarlett zuständig für Nostalgie, Retro-Chic und auch Newcomerlabels aus Übersee. Weltoffen wie sie ist, kann auch mal ein Fetischlabel ihr Herz höher schlagen lassen und das kann sie natürlich nicht für sich behalten…

Leave a Response