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Frühjahrsputz in der Wäschekommode: Was kann weg, was darf bleiben?

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dessousEs ist der Anfang eines neuen Jahres, das Wetter wird schöner, die Vögel fangen an zu zwitschern und wir sind voller Tatendrang. Was steht auf der Liste? Der ehrliche Blick in die Wäschekommode! (Foto: Les Jupons de Tess/ FS 14 PR)

Wie auch in der Mode gibt es Unterwäsche-Trends, denen man nicht hinterher rennen muss, die aber in jeden Wäscheschrank frischen Wind bringen können. Die gute Nachricht ist also, es gibt immer etwas Schönes, was für Nachschub im Wäscheschränkchen sorgen kann! Trotzdem, man glaubt man es kaum, ist der Trennungsprozess schwer…

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(Foto Triumph PR)

Gut zu wissen, bevor es los geht!

Laut einer Statistik des Deutschen Textilreinigungsverbands Bonn (www.dtv-bonn.de), hat Unterwäsche eine durchschnittliche Lebenserwartung von zwei Jahren. Hinzu kommt, dass sich die BH- und Slipgrößen im Laufe des Lebens durch Gewichtsab- und zunahme, Schwangerschaften oder Menopausen verändern. Deswegen sollte man nicht zehn Jahre auf seinen Lieblings-BH vertrauen, sondern am besten regelmäßig kritisch in den Spiegel sehen und kontrollieren, ob der BH an allen Stellen richtig sitzt und ausreichend stützt. Wäsche ist ein Produkt mit hohem Verschleiß. Im Schnitt kaufen Frauen 2-3 Mal pro Jahr neue Unterwäsche, dabei kaufen sie gerne mehrere Artikel auf einmal (Quelle: Dialego AG, Stand 2011, über Statista). Also wie lang liegt der letzte Kauf von Unterwäsche zurück?

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(Foto Britta Uschkamp)

Ran an die Wäschekommode

Bevor Ihr Euch nun Eurer Wäschekommode mit der Absicht zum “Entmisten” nähert, eines noch vorweg: Es gibt keine Stil-Diktate! Dessous-Vorlieben sind – wie in anderen Bereichen auch –  extrem individuell. Das Sortiment in der Wäschekommode kann variieren – zwischen gemütlichen Modellen, dekorativen Sets, sportlichen Teilen oder absolut unpraktischen Teilen, die aber einfach glücklich machen. Wichtig ist, dass für jede Gelegenheit was Passendes da ist – so fühlt man sich für den Alltag aber auch für besondere Gelegenheiten gewappnet und der Griff in die Wäscheschublade macht Spaß.

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(Foto: Victoria Weidemann, Set Mimi Holiday)

Take or Toss? Was kann weg, was darf bleiben?

Folgende Punkte dienen Euch als Inspiration, und helfen dabei, den Frühjahrsputz – im privatesten Möbelstück des Haushaltes – erfolgreich über die Bühne zu bringen:

 

  1. Wem kann man das Stück noch zumuten?

Hier muss eine objektive Meinungshaltung her! Wem kannst Du das Wäscheteil außer Dir selbst noch optisch zumuten? Dem Lover? Der netten Verkäuferin im Modestore? Dem Hausarzt? Wenn da bereits Zweifel aufkommt, dann kannst Du es Dir selbst erst recht nicht zumuten: TOSS IT = entsorgen!

2. Dessous erneut anprobieren

Ein Frühjahrsputz verläuft nicht mal eben an einem Tag – befass Dich mit den Teilen im Wäscheschrank, zieh sie nochmal an. Wenn aber ein Bügel zwickt, ein Höschen zu eng geworden ist oder das Band in den Rücken einschneidet gibt es nur eine Lösung: TOSS IT = entsorgen!

  1. Fehlkäufe verkaufen

Auch Fehlkäufe können passieren. Falls ein Umtausch nicht mehr machbar ist, werden Dessous ob man es glaubt oder nicht, gut und gern bei Ebay verkauft. Auch Trödelmärkte und Secondhand Stores heißen schöne Dessous, in gutem Zustand willkommen. Besonderen Dank erhältst Du auch, wenn so gut wie neue Dessous, bei Institutionen wie Oxfam oder dem Roten Kreuz gespendet werden. Wenn die Teile Dich nicht glücklich machen, machen sie eine andere Frau da draußen glücklich.

  1. Fresh Up für die Lieblingsdessous

Rausschauende Bügel, abgerissene Träger oder eingerissene Spitze sind noch kein Wegwerfgrund. Es tut auch gut, den Wert eines Produktes wieder zu erkennen. Schnapp Dir Nadel und Faden und bring das hübsche Ding wieder in Schuss. Gerade Lieblingsmodelle verdienen eine lange Lebzeit – und so hast Du der Umwelt auch etwas Gutes getan. Sollte das Reparieren allerdings überhand nehmen, mach daraus ein Business oder überleg Dir ob Du demnächst Deine BHs vielleicht woanders kaufen solltest. TAKE IT! = bitte behalten!

  1. Recycling lohnt sich!

Einige Labels bieten an, alte Unterwäsche zurückzunehmen und dafür zu bezahlen. Zu den Firmen, die auf die grüne Welle steigen, gehören:

-Intimissimi         (de.intimissimi.com/custserv/custserv.jsp?pageName=Recycelt)

-H&M     (about.hm.com/de/About/sustainability/commitments/reduce-waste/garment-collecting.html)

Mehr Infos unter: www.ico-spirit.com/de/ico-partner/

Und wer keinen Großkonzern unterstützen möchte, der gibt die nicht gebrauchten Kleidungsstücke einfach bei der Altkleidersammlung ab. Dort können Altkleider einem Textilrecycling unterzogen werden und als neue Ware in den Handel gebracht werden. TOSS IT!

6. Was brauchst du wirklich?

Wenn deine Wäscheschublade überquillt, dann überleg dir, was du wirklich brauchst. 10 weiße BHs sind sicherlich nicht nötig. Und auch fünf Sport-BHs brauchst du nicht, wenn du eh am liebsten auf der Couch liegst. Trenn dich von unnötigem Ballast und schaff Platz für neue Modeteilchen für den Sommer: Spitzen-Bandeaus und bunten Farben, Lingerie mit Blümchen, Negliges mit Fransen und Babydoll mit Push-Effekt warten auf einen Platz in der Wäschekommode. Alle Inspirationen zu den neusten Trends findest Du natürlich bei uns!

Tags : DessousLingerieTrends
Agathe D.

The author Agathe D.

Im Herzen des Rheinlands, in Köln, lebt Autorin Agathe. Sie ist studierte Modedesignerin und kennt sich im Bereich Modetrends und Materialien bestens aus. Die Modedesignerin hat ein Faible für Grün. Und damit ist nicht die Farbe der Hoffnung gemeint, sondern das wichtige Thema Nachhaltigkeit. Sie ist nicht nur ein Fan exklusiver Naturkosmetika, sondern auch von Dessous aus innovativen Materialien, die umweltfreundlich hergestellt werden. Das macht Agathe zu unserer Umweltschutz-Beauftragten in Sachen Unterwäsche.

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