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Sexy in Athleisure. Ein Widerspruch?

Athleisure

Warum der sportliche Look schon lange alltagstauglich geworden ist

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Das Leben ist manchmal unbequem genug, oder? Da muss man sich nicht auch noch mit unbequemer Kleidung quälen. Gut, ab und an holt frau gerne die „Sitzschuhe“ heraus und tippelt damit zum Tisch im Sternerestaurant oder zur Reihe im Theater. Aber ansonsten haben wir uns nicht erst in der Zeit des Corona Homeoffices ganz schnell an bequeme Kleidung gewöhnt. Immerhin kommt es darauf an, was man drunter trägt, und hier kann sich immer eine Überraschung in Form von heißen Dessous verbergen.

 

Sportliche Kleidung gewinnt in der Mode immer mehr an Bedeutung

 

Dabei ist die sogenannte Athleisure schon lange Teil des modischen Alltags geworden. Man erinnere sich nur an die Streetwear Trends, die den Modezirkus immer wieder aufgemischt haben. In diesem Zusammenhang muss ich auch an Sneaker denken, die heute ganz selbstverständlich zum Straßenbild gehören. Wie viele andere Trends wurden sie von den Designern auf den Straßen aufgeschnappt,  uminterpretiert und zusammen mit Stars wie Rihanna unter das Volk gebracht. Die umtriebige Sängerin hat ihre eigenen Sneaker kreiert, die unter anderen dadurch ihren Ruf als reine Turnschuhe verloren haben und zu einem echten Mode Must-have geadelt wurden.

Heute können Sneaker überall getragen und vielfältig kombiniert werden: natürlich in der Freizeit, aber auch im Büro.

 

Was ist Athleisure?

 

Der Begriff „ Athleisure“ ist heute in aller Munde und ist definiert als „Freizeitkleidung, die sowohl zum Sport als auch für den allgemeinen Gebrauch getragen werden kann“. Obwohl diese Definition technisch korrekt sein mag, ist sie auch etwas langweilig. Die wahre Schönheit von Athleisure ist, dass sie sowohl praktisch als auch modisch ist. Der entspannte und coole Stil kombiniert Sportbekleidung mit anderen Teilen, um individuelle Looks zu kreieren, die schick und bequem sind.

Sport ist mehr als ein einfacher Trend. Er spiegelt eine Veränderung des Lebensstils wider. Er geht Hand in Hand mit einem gesteigerten Gesundheitsbewusstsein und entspannten Kleidungsstandards. Daher ist dieser lässige und stilvolle Look hier, um zu bleiben.

Sportlicher Look
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Wer sich für diesen Herbst noch mit schönen Teilen eindecken will, ich empfehle gern den Shop von modivo.de. Hier findet ihr süße und sportliche Teile zu einem guten Preis.

 

Funktion und Style mischen

 

Der Athleisure-Look wird alltagstauglich, indem man funktionale und stylische Teile miteinander mischt. Durch die Kombination von Pieces wie Jeans, Lederjacke oder Absätzen mit sportlichen Teilen wie Turnschuhen, Trainingshosen oder einem Sport-BH entsteht ein ausgewogener Look.

Am einfachsten gelingt die Mischung, wenn man nach Sportartikeln Ausschau hält, die bequem und sportlich inspiriert, aber dennoch stilvoll und schick sind. Insbesondere Hochleistungsgewebe gemischt mit einer trendigen Ästhetik ist eine gute Option.

Gerade die festen Gewebe und der sportliche Touch gehören zu den Gründen, warum auch kurvige Frauen den Athleisure-Look sehr gut tragen können. Und es ist doch so: Kaum schlüpft man in diese Teile, fühlt man sich gleich viel sportlicher und fitter.

 

Dressed for the moment

 

Wenn ihre eure Aktivkleidung aus dem Fitnessstudio rausholt, müsst ihr wissen, wann sie angemessen ist und wann nicht. Obwohl Athleisure wahrscheinlich nicht der Stil ist, den ihr zu einem Vorstellungsgespräch oder einer Hochzeit tragen möchtet, ist er perfekt, wenn man mittags oder abends ausgeht. In der Regel sollte ein Outfit umso modischer und schicker sein, je formeller der Anlass oder der Ort ist. Je lässiger der Anlass, desto funktionaler (Aktivkleidung) kann der Look sein.

 

Accessoires für den letzten Schliff oder einen Stilbruch

 

Ein Athleisure-Look lässt sich durch entsprechende Accessoires unterstreichen oder ein wenig brechen. Am besten bleibt man bei der sportlichen Note und gibt etwas Individuelles dazu. Eine Pilotenbrille, eine Baseballkappe oder ein eleganter Rucksack funktionieren perfekt. Auch der Schmuck soll nicht vergessen werden. Schmuck verleiht dem Athleisure-Look den perfekten Streetstyle-Touch, aber übertreibt es nicht. Ein einfaches Paar goldene oder silberne Creolen oder eine schmale Kette sind alles, was ihr braucht. Mischt eure Teile mit metallisch glänzenden Oberflächen, die ein ganz heißer Trend sind.

 

Do’s and Don’ts beim Tragen von Athleisure im Alltag

 

  • Mischt Sportartikel mit der normalen Modegarderobe, um einen ausgewogenen Look zu erzielen.
  • Seid kreativ, besonders wenn es darum geht, Teile zu mischen und zu layern. Das ist einer schönsten Trends für den Herbst und Winter, weil man immer passend angezogen sein kann.
  • Folgt den saisonalen Activewear-Trends. Verwendet sie aber nicht von Kopf bis Fuß.
  • Mischt modische Stoffe wie Jeans und Leder mit leistungsstarken Sportstoffen.
  • Stellt sicher, dass alle Sportartikel sauber und in gutem Zustand sind. Nach dem morgendlichen Training im Gym also nicht direkt ins Büro, aber wer käme auf die Idee?
  • Zieht keine alten Sachen an, die ihr nur im Fitnessstudio tragen würden.
  • Vergesst nicht, Accessoires und Schmuck hinzuzufügen.
  • Bleibt eurem charakteristischen Stil und Look treu und interpretiert ihn einfach neu.
  • Übertreibt es nicht mit leuchtenden Farben und Drucken. Die 80er sind vorbei und so werden sie auch nicht wiederkommen.

 

Was ist mit sexy?

 

Warum seht ihr in Athleisure-Mode sexy aus? Ganz einfach: Ihr wirkt sportlich und aktiv und fühlte euch in den Klamotten wohl. Ihr könnt euch sehr gut bewegen, weil nichts kneift oder drückt. Das bedeutet maximalen Komfort. Und natürlich habt ihr sexy Teile untendrunter, was ihr wisst und auch ausstrahlt. Ich kann den Athleisure-Look nur empfehlen!

 

 

 

 

 

 

Lea Becker

The author Lea Becker

Die Journalistin aus dem Rheinland hat ihr Hobby – das Schreiben -und ihre Leidenschaft – Mode und Beauty – zum Beruf gemacht. Lea ist seit vielen Jahren Redakteurin bei einem Fachmagazin der Bodywearbranche und kennt sich in Sachen „Drunter“ bestens aus. Welche Boutique verkauft Erotisches? Wo gibt es handgemachte BHs? Welche Marken fertigen mit Bio-Baumwolle? Und was ist ein Abstandsgewirk? Lea kennt die Antwort und will sie mit ihren Leserinnen teilen. Bei Dessous Diary koordiniert sie ihre engagiertes und manchmal vor Energie überschäumendes Autorenteam und schreibt Artikel zu Servicethemen und interviewt interessante Leute, von denen Sie glaubt, das sie das Leben von Frauen ein bisschen besser machen. Speckröllchen und Cellulite nimmt sie dabei gerne mal den Schrecken. Zur Homepage von Lea Becker

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