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Top 8 der männlichen Mode-Sünden: Kennste?

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SS16_TOM_FACE-0046Neues Jahr, neue Trends und wieder viel Gelegenheit, den Kleiderschrank aufzupeppen, Dinge auszusortieren, die länger als zwei Jahren dort vor sich hinvegetierten. Also, Männer, ran an den Feind und raus in die Stores, die sich bereits für das Frühjahr und den Sommer 2016 gewappnet haben, doch Obacht, es gibt ein paar No Gos, die auch in diesem Jahr eher für Lachanfälle statt für bewundernde Blicke sorgen. Meine absoluten Fashion Fauxpas habe ich dieses Mal zusammengefasst.
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  • Farbexplosion
    Color Blocking gehört nicht zu den Trends diesen Jahres und auch wenn ihr auf auffällige und strahlende Nuancen steht, die Regenbogenflagge wird eher zum Christopher Street Day geschwenkt und nicht im Alltag auf der Straße. Farbe und der Farbe wegen zu tragen tut eher in den Augen weh. Mehr als zwei Farben oder Muster sollten deswegen vermieden werden. Wer aber dennoch nicht auf Farbe verzichten will, sollte zum farbigen Highlight eher unauffällige Teile und Accessoires kombinieren, um den Fokus auf das Key-Piece zu lenken.
  • Kurzarmhemden und Muster
    Grundsätzlich sind Kurzarmhemden schon einmal ein modische No Gos, aber besonders die mit schreienden Prints, die auch gerne mal über einem T-Shirt offen getragen werden, sollten von der Modepolizei verboten werden. Also, weg damit, je schneller desto besser. Statt bunter Kurzarmhemden setzt der stilsichere Mann lieber auf ein unifarbenes oder fein gestreiftes Hemd mit langen Ärmeln, dass er lässig hochkrempeln kann.

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  • Sonnen geblendet.
    Jeder Mann hat eine unterschiedliche Kopfform und für jede Kopfform gibt es auch eine passende Sonnenbrille. Warum greifen dann immer wieder Männer daneben, indem sie zu den coolen, kleinen Brillen greifen, obwohl sie einen länglichen Kopf haben? Je größer die Kopfform, desto größer die Sonnenbrille, gerne auch mit auffälligen Rahmen, aber bitte mit Stil und in klassischer Form, schließlich sind wir nicht in den 90er-Jahren, was uns dazu führt, dass Sonnenbrillen nichts mehr in den Haaren zu suchen haben.

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  • Ripp-chen.
    Weiße Feinripp-Unterhemden in der Öffentlichkeit, um die Muskeln und die coolen Tattoos zu zeigen, hat nichts Cooles und ist auch keine Hommage an den Rockabilly-Look der 50er Jahre. Das ist nicht aktuell und auch nicht angesagt. Wer also maskuline Lässigkeit in diesem Jahr symbolisieren will, sollte dann lieber zu gut geschnittenen Langarmshirts greifen, die lässig hochgekrempelt werden – das wirkt männlich, modern und sexy.
  • Na, Logo!
    Hey, Jungs, seid ihr etwa unter die wandelnden Litfaßsäulen gegangen oder weswegen prangt auf eurem Oberkörper der Name des Labels wie eine Las Vegas-Leuchtschrift? Zu viele Logos und Applikationen sehen eher aus wie der Overall eines Rennfahrers und die dürfen das auch, bei allen anderen wirkt das eher peinlich. Schlichte, unifarbene Hemden wirken hingegen elegant und cool. Dazu passende Chinos oder Jeans, die – sofern sie eine ähnliche Farbe wie das Shirt haben – gerne auch mit auffälligen Schuhen kombiniert werden.
  • An der Kette!
    Liebe Männer, die 90er sind schon ein bisschen her, ihr dürft also eure langen Ketten, die ihr in verschiedenen Schichten tragt, getrost in die Mottenkiste verbannen. Männerschmuck ist auch in diesem Jahr gefragt, aber dafür dezent. Dezente Armbänder, ein cooler Ring zur auffälligen Uhr – mehr muss nicht sein, vor allem da der Trend gerade zu großen Uhren geht.   SS16_TOM_FACE-0099
  • Hühnerbrust
    Ja, ihr seid die Helden im Fitness-Studio und tut wirklich viel für eure männliche Brust, die ihr gerne geschwellt in Shirts mit einem mega Ausschnitt packt, damit die Jagdbeute darauf anspringt wie die Fliege auf das Licht. Das sollt nicht heißen, dass ihr gleich zum Rollkragen konvertieren müsst, aber ein dezenter V-Neck, wo sich eure gestählte Brust drunter abzeichnet, ist extrem sexy. Weniger zu zeigen ist für Männer von heute definitiv mehr und zeugt von Stil und Niveau.
  • Von den Socken!
    Zu guter Letzt die Modesünde, die sich wie ein Virus durch die Jahrzehnte zieht wie eine unendliche Grippewelle… die Rede ist von Socken in Sandalen. Im Urlaub, auf der Straße oder wo auch immer, Socken und Sandalen gehören nicht zusammen. Stattdessen trägt der modebewusste Mann von heute die Ledersandalen ohne Socken und kombiniert sie zum lässigen Look aus Hemd und Chinos oder Jeans.

 

Stil in der Wahl der Kleidung ist kein Hexenwerk und sicher wird euch eure Liebste auch bei der Auswahl helfen. Mit diesen Tipps habt ihr zumindest schon ein paar Anregungen, wie man Fehler vermeidet und sich in der Öffentlichkeit nicht gleich zum Affen macht.

In diesem Sinne hinein ins Vergnügen und seht zu, dass alles, was ihr zwei Jahre lang nicht getragen habt, in der Altkleidersammlung landet. Noch ein Tipp zum Abschluss: Alles, was ausgeleiert, verwaschen, fleckig oder löchrig ist hat seine besten Zeiten erlebt und nichts mehr im Schrank zu suchen.

Viel Spaß beim Shoppen.

 

Fotos: Jockey

Tags : JockeyMännerModeRatgeber
Stephan Burghardt

The author Stephan Burghardt

Stephan aus Hamburg führt eine PR-Agentur, die hauptsächlich Kunden aus den Bereichen Mode und Accessoires betreut. Kein Wunder, dass er so ein herzlicher Frauenversteher ist, wenn er sich täglich mit Handtaschen, Strasskettchen, Düften und Haarstyling umgibt. Als der Hahn im Korb bei Dessous Diary weiß er natürlich genau, dass wir Frauen an unseren Partnern oder Lovern gerne etwas Schickes Drunter sehen möchten. In seinen Artikel versucht Stephan diesen Fakt der Männerwelt näherzubringen. Wir bekommen Danke-Emails – noch Fragen?!

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