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Super Vibes? Unsere Gast-Autorin Nova Niedermeyer widmet sich dem G-Spot Rabbit von Satisfyer.

Der Satisfyer G-Spot Rabbit – hat er was, kann er was? Dem möchte ich mich heute widmen. Ein neues Toy in der Satisfyer-Familie mit ansprechendem, edlen Design – groß und vielversprechende Funktionen. Ist dem wirklich so?

Hard Facts

Der Satisfyer mit Lithium-Ionen-Akku (aufladbar inkl. USB-Ladekabel) wiegt 271 g und ist 225 mm lang, 25-35 mm hoch und 15 mm breit. Er besteht aus ABS-Kunststoff und ist für 69,95€ in der edlen Farbe Weiß erhältlich – mit rosegoldenen, schichten Rändern. Außerdem ist das Toy wasserdicht und beinhaltet ein Bouquet aus 3 Vibrationsintensitäten und 7 Rhythmen. Diese Programme (Druckwellenvibration und Vibration) lassen sich getrennt voneinander und gleichzeitig steuern.

Was wird über den Rabbit gesagt?

Es wird von einem ultimativen, lebensverändernden Gefühl, berührungsloser Stimulation, der Herausforderung von multiplen Orgasmen gesprochen. Der Rabbit verspricht, das Gefühl der klitoralen Druckwellenstimulation um eine G-Punkt-Massage in der Frau zu erweitern. Somit soll der Rabbit in „Rekordzeit“ zum Höhepunkt vibrieren. Er findet deinen G-Punkt, so wird es versprochen, und gleitet elegant und geschmeidig i, während sich der „Klitorisreizer“ der Vulva widmet.

Starke Motoren sollen ausgezeichnet ausgerichtet sein für deine G-Punkt-Stimulation und ermöglicht eine gleichzeitige vaginale und klitorale Stimulation. Ein Doppeltes Feel-Good-Gefühl beim Solosex. Hält er, was er verspricht.

Der Test, das Erlebnis

Die ersten Berührungen mit dem Satisfyer G-Spot Rabbit waren mit sanften Herzklopfen verbunden. Hui, mal etwas ganz anderes. Für Gewöhnlich verwende ich ausschließlich Klitoris-Stimulatoren, Bullet-Vibros oder ganz normale Dildos – classico. Beides zusammen – Klitoris-Stimulator und vaginaler Vibrator – kommt es da nicht zur Reizüberflutung?

Ja, schon. Beim zweiten Mal sind der Rabbit und ich erst so richtig warmgeworden. Vorsichtig mit sanfter Einstellung. Der vaginale Vibrator kann ausgeschaltet oder angeschaltet sein, dasselbe gilt für den Klitoris-Massager. Dort besteht auch noch die Möglichkeit Intensität  – 11 Intensitäten zwischen Saugen und Druck – und Rhythmus einzustellen. High-Tech pur, mit welchem erst einmal klargekommen werden muss. Doch der Aufwand lohnt sich: Hat man einmal den Dreh raus und seine Lieblingseinstellung gefunden, kann es wirklich intensiv und schön werden. Die vaginale und klitorale Stimulation kann schon einmal für Reizüberflutung sorgen, doch das muss es nicht – denn es gibt genug Möglichkeiten, den Vibrator so einzustellen, wie es für dich gut anfühlt. In Sachen Vielseitigkeit bietet der Rabbit viele Möglichkeiten.

Es wird mit intuitiver Bedienung beworben – das stimmt auch, jedoch braucht es doch ein kleines Dran-Gewöhnen und Angucken, bevor Du den Dreh über die für dich perfekt angepasste Stimulation heraushast.

Was mich etwas gestört hat, war, dass sich der Klitoris-Stimulator nicht von dem Vibrator trennen ließ. Es wäre das Non-plus-Ultra, wenn dies möglich gewesen wäre. Doch technisch stelle ich mir das in der Umsetzung sehr aufwendig vor und abgesehen davon existieren genug andere Sextoys in meiner Schatztruhe, dass dies nicht zwingend notwendig ist. Kritisch sehe ich auch die Versprechung des flüsterleisen Tons. Ich empfand die Geräuschkulisse des Rabbits weniger störend, doch vergleichsweise auch nicht als auffallend niedrig.

Designed: Kein Rabbit wie der Name, trotzdem schick

Sextoys designed mit Tierchen und Figürchen, die soooo süß sind? Willkommen im zwanzigsten Jahrhundert. Wenn ich ehrlich bin, empfand ich die Tierchen-Toys schon immer als witziger Bestandteil, der der Sextoy-Welt ein wenig mehr Vielfalt und Auflockerung gebracht hat. Mittlerweile ist es zu viel. Delfin-Dildos, Häschen-Vibratoren, Pinguin-Sauger, Flamingo-Peitschen. Was kommt als nächstes? Ein miauende Babykatzen-Vibrator? So süß das auch wirken soll, beim Solosex ist es fehl am Platz. Irgendwann ist es too much, too creepy. Wer’s mag, der mag’s. Umso besser finde ich, dass der Rabbit kein Tier-Essential mit garantiertem Süßheitseffekt innehat – auch, wenn er den Namen trägt.

Der Satisfyer G-Spot Rabbit ist wie alle Sextoys der Reihe mit einem edlen, sauberen Weiß ausgestattet und fühlen sich hochwertig an. Eine weiche Umhüllung, die sich sanft auf der empfindlichen Haut anfühlt. Der längliche Stab hat eine ergonomische Form, die sich ebenso gut anfühlt und der Klitoris-Stimulator wirkt nicht zu mächtig – obwohl er das auch gern sein darf.

Alles in allem: Ein gutes Berührungsgefühl.

Fazit

Settings ermöglichen individuelle Vielseitigkeit – für jeden Fühltypen und passend zu der Stimmung. Die Kritikpunkte empfinde ich als unbedeutend – für das, was der Rabbit kann. Ein tolles Gerät für spannende Abende – auch perfekt fürs Vorspiel für Abende zu zweit.

Tags : LovetoySatisfyerToyToy im TestVibrator
Nova Niedermeyer

The author Nova Niedermeyer

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