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Wir haben eine neue Gast-Autorin, die sich ganz hervorragend mit Toys auskennt und einen unaufhaltsamen Spieltrieb hat. Madame hat für Euch den neuen “Hello” von Love to love mit ins Bett genommen und verrät, was er da so alles anstellt…13393141_10205019579209796_28208924_n„Hello!“ – was für eine nette Begrüßung! Unverkrampft und vielversprechend prangt der vielversprechende Name groß auf der – zugegeben recht stylishen – Verpackung meiner neuen Bettbekanntschaft von Love to Love. Man könnte meinen, dass es sich hierbei um eine neue Designer-Docking-Station aus dem Hause Apple handelt: Ergonomisches, schnörkelloses Design trifft auf angenehmes Silk-Touch-Feeling – das Ganze in mädchenhaftem Barbie-Pink mit einem dezenten Schmuckelement in Gold. Auch das Innere des Kartons erinnert sehr stark an „die mit dem Apfel“ – aber gut: Was mit Äpfeln klappt, wird wohl auch bei Pflaumen funktionieren.

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Kaum habe ich alle Einzelteile ausgepackt und vor mir ausgebreitet – übrigens ist ein sehr schickes Aufbewahrungssäckchen aus schwarzem Samt dabei -, werde ich vor die erste Hürde gestellt: „Wo zum Teufel kommt das verdammte Ladekabel rein?!“ Da ich nirgendwo einen „Eingang“ finden kann, greife ich beherzt zur Gebrauchsanleitung. Viele wissenswerte und vor allem weniger wissenswerte Fakten springen mir ins Auge – nur der Ladevorgang wird nicht erklärt. Verdammt! Mir bleibt also nichts anderes übrig, als mein Blondinen-Hirn bis ins Unermessliche zu strapazieren und nach dem ominösen Eingang zu suchen. 10 Minuten später ist es dann soweit: Ich habe das Loch gefunden! (Ja, ich rede leider noch immer vom Ladevorgang…)

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Gut Ding will (W)eile haben

Ganze 3 Stunden später darf ich endlich meinen pinkfarbenen Freudenspender in Spe von der Stromversorgung trennen – meine Libido hat sich zwar mittlerweile ordentlich abgekühlt, sollte jedoch laut Versprechungen des Herstellers binnen Sekunden wieder auf Betriebstemperatur sein…

Und tatsächlich: Von Ladehemmung keine Spur! Kaum habe ich auf den Power-Knopf gedrückt, schnurrt das schicke Designer-Toy mit angenehmen 3,6cm Durchmesser wie ein Kätzchen. „Hello!“, denke ich mir und hoffe, dass der Freudenspender auch mein „Kätzchen“ zum Schnurren bringt. Was direkt angenehm auffällt ist, dass dieser Rabbit im Vergleich zu seinen Vorgängern trotz seiner beachtlichen Anzahl an Motoren angenehm leise ist – Chapeau!

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Mehr Schein als Sein

Zugegeben: Optik, Haptik, Akustik und auch die zahlreichen Vibrationsmodi überzeugen auf Anhieb. „Hello!“ kann sich sehen lassen und ist defintiv einer der edleren Vertreter seiner Art. Dank seiner Wasserfestigkeit kann man das gute Stück hervorragend als prickelndes Bade-Accessoire zum feucht-fröhlichen Vorspiel nutzen – jedoch war es das dann auch.

Leider geht bei diesem Rabbit die Optik über alles; Leistungseinbußen in Sachen Lust sind dadurch leider mit inbegriffen. Die Klitoris wird leider nicht so stimuliert, wie ich es mir erhofft hatte – genau genommen wird sie bei mir sogar durch die Wölbung nach außen vom Klitorisreizer vollkommen verfehlt. Des Weiterem fehlt diesem kleinen, aber entscheidenden Detail ein eigner Motor – Schade!

Auch die G-Punkt-Stimulation kommt bei mir nicht so fulminant an wie vom Hersteller versprochen. Die zahlreichen Vibrationsmodi sind beeindruckend, insbesondere weil man die verschiedenen Motoren einzeln an- und ausschalten kann. Mir persönlich waren 80% der Modi jedoch viel zu unruhig: Ich hatte das Gefühl, in meinem Uterus spiele jemand Xylophon.

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Fazit:

Ich denke, dass „Hello“ nicht zuletzt aufgrund seiner stylishen Optik sicher noch mal zum Einsatz kommen wird – und zwar als zusätzlicher Anheizer beim Vorspiel mit einem Partner. Intimen Stunden mit mir allein wird er wohl nicht mehr beiwohnen; da ziehe ich den alt eingesessenen, klassischen Rabbit vor. Der ist zwar wesentlich lauter, dafür trifft er aber alle meine Hot Spots und hat zudem eine rotierende Spitze – noch ein Feature, das ich bei „Hello!“ leider vermisst habe.

Natürlich ist das alles subjektiv; Sextoys sind nun mal Geschmackssache. Ich bin mir sicher, dass „Hello!“ die eine oder andere Dame sicher in ungeahnte Höhen katapultieren wird – und falls nicht, kann man das schicke Teil immer noch als Schlafzimmer-Deko zweckentfremden! ;-)

Factsheet:

  • angenehme Haptik durch samtige Silikonoberfläche
  • ergonomisches Design mit goldenem Detail
  • Klitoris- und G-Punkt-Stimulation
  • 3 Motoren, die sich individuell ein- und ausschalten lassen
  • 14 verschiedene Vibrationsmodi
  • 8 Intensitätsstufen
  • Über 2 Stunden Laufzeit
  • Aufladbar per USB-Kabel
  • Wasserfest

 

Credits: Le petit troux, dessous diary

 

Tags : ErotikLove to LoveToyToy im Test
Ruby Lovelace

The author Ruby Lovelace

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